02. Dezember 2016

Virkon S von LANXESS tötet nachweislich hochansteckende Subtypen der Vogelgrippe ab

  • Veterinär-Desinfektionsmittel inaktiviert voraussichtlich auch den Subtyp H5N8, der für den aktuellen Vogelgrippe-Ausbruch verantwortlich ist
  • Geeignet für alle kontinuierlichen und terminalen Desinfektionsprozeduren zur Biosicherheit bei Vogelgrippe
  • Schnelle Inaktivierung der Viren bei wirtschaftlichem Verdünnungsverhältnis
  • Bleibt auch bei tiefen Temperaturen hoch wirksam

Köln -

Virkon S, ein weltweit führendes Veterinär-Desinfektionsmittel des Spezialchemie-Konzerns LANXESS, gilt als das Desinfektionsmittel der Wahl für die Notfall-Bekämpfung der aviären Influenza (Vogelgrippe). Studien von unabhängigen internationalen Prüflaboratorien belegen die Wirksamkeit von Virkon S gegen pathogene Stämme des hochansteckenden Grippevirus bei Vögeln.

Diese Studien weisen nach, dass Virkon S krankheitserregende Subtypen der Vogelgrippe inaktiviert. Dies gilt auch unter schwierigen Bedingungen wie etwa starker organischer Belastung, Verdünnung durch Regenwasser, bei niedrigen Temperaturen und dem breiten Spektrum krankheitserregender Keime, die in landwirtschaftlichen Betrieben existieren können. Virkon S wird bei einer Verdünnung von 1:100 für den Einsatz als vorbeugende und kontinuierliche Maßnahme zur Biosicherheit empfohlen, um schnell eine hohe Wirksamkeit zu erzielen.

Die hohe Wirksamkeit von Virkon S gegen Mitglieder der Virusfamilie der Orthomyxoviridae (einschließlich der Vogelgrippe des Subtyps H5N1) wurde bereits in einer Reihe von Tests nachgewiesen. Daher ist zu erwarten, dass das Desinfektionsmittel ebenfalls den Subtyp H5N8 inaktiviert.

Ausbruch der Vogelgrippe in Europa und Asien

Aufgrund von Ausbrüchen der Vogelgrippe H5N8 in Europa (Deutschland, Österreich, Schweiz, Ungarn, Polen, Niederlande, Dänemark, Kroatien) und Asien (zum Beispiel Südkorea, Indien) raten europäische Veterinärexperten den Geflügelproduzenten, höhere Maßnahmen zur Biosicherheit zu ergreifen, um so die Ansteckungsgefahr von Millionen europäischer Vögel in der Nutztierhaltung durch infizierte, wild lebende Zugvögel zu minimieren. Unabhängig davon, ob die Geflügelbestände im Stall gehalten werden oder nicht, kann sich das hochansteckende Virus an Fahrzeuge heften und so in landwirtschaftliche Betriebe transportiert werden. Dort können Arbeiter den Erreger durch den Kontakt mit ihrer Kleidung und ihrem Schuhwerk verbreiten.

Im Gegensatz zu vielen anderen Desinfektionsmitteln bleibt Virkon S nachweislich auch bei tiefen winterlichen Temperaturen und organischer Belastung über das gesamte pH-Spektrum wirksam, ohne dass die Konzentration oder die Einwirkzeit erhöht werden müssen.

„Das Wichtigste für die Vorbereitung auf eine Notfall-Bekämpfung des Virus muss die erhöhte Wachsamkeit zum Schutz vor aviärer Influenza sein“, erklärt Igor Martin, globaler Leiter des Desinfektionsgeschäfts im Geschäftsbereich Material Production Products von LANXESS. „Pläne für die Bekämpfung dieser hochansteckenden Krankheit sollten auf fundierten sowie effektiven kontinuierlichen Biosicherheitsmaßnahmen basieren, bei denen – wie nachstehend beschrieben – ein Desinfektionsmittel zum Einsatz kommt, das sich als wirksam gegen hochansteckende Subtypen des Vogelgrippevirus erwiesen hat. Wirksame Bekämpfungsstrategien für den Notfall müssen für Regierungen und Geflügelproduzenten international Priorität haben.“

Effektive Maßnahmen zur Biosicherheit

Geflügelproduzenten sollten sicherstellen, dass ihre Biosicherheitsmaßnahmen streng eingehalten werden und Folgendes beinhalten:

  • Strikte Zugangskontrollen
  • Biosicherheit beim Transport – Desinfektionswannen und Besprühung für Reifen
  • Schuhdesinfektion
  • Händewaschen und Schutzkleidung
  • Vermeidung von Kontakt des Bestands mit Wildvögeln
  • Gründliche Reinigung der Geflügelställe mit einem besonders starken Mehrzweck-Reiniger (z. B. Biosolve Plus)
  • Besonders wichtig ist eine regelmäßige, gründliche und wirksame Desinfektion der Geflügelställe, da Vogelgrippeviren gut in Wasser überleben können. Einfaches Abwaschen nur mit Wasser kann daher für ihre Übertragung förderlich sein.


Materialschutz-Lösungen von LANXESS

Die Produkte des Geschäftsbereichs Material Protection Products des Spezialchemie-Konzerns werden weltweit in vielen verschiedenen Anwendungsbereichen eingesetzt. Mit seinem breit gefächerten Portfolio antimikrobiellen Wirkstoffen, Konservierungs- und Desinfektionsmitteln bietet der Geschäftsbereich maßgeschneiderte Lösungen für Kunden in vielen Industriebereichen. Zusätzlich zum Desinfektionsbereich zählen hierzu die Holzschutzindustrie, die Farben- und Lack-Industrie sowie der Bausektor und die Getränkeindustrie. Material Protection Products bietet auch umfassenden technischen Service, regulatorische Unterstützung sowie projektspezifische Forschung und Entwicklung.

Der Geschäftsbereich beschäftigt derzeit rund 500 Mitarbeiter und verfügt über Produktionsstandorte in Krefeld-Uerdingen und Dormagen (Deutschland), Sudbury (Großbritannien), Memphis, Kingstown, Pittsburgh (USA), Jhagadia (Indien), Changzhou (China) und Singapur. Der Bereich ist Teil des Segments Performance Chemicals, das im Jahr 2015 einen Umsatz von rund 2,1 Mio. Euro verzeichnete.

Detaillierte Informationen sind online verfügbar unter www.protectedbylanxess.com und unter www.virkon.com.

LANXESS ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2015 einen Umsatz von 7,9 Milliarden Euro erzielte und aktuell rund 16.700 Mitarbeiter in 29 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen ist derzeit an 54 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft von LANXESS bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von chemischen Zwischenprodukten und Spezialchemikalien und Kunststoffen. Mit ARLANXEO, einem  Gemeinschaftsunternehmen mit Saudi Aramco, ist LANXESS zudem führender Anbieter für synthetischen Kautschuk. LANXESS ist Mitglied in den führenden Nachhaltigkeitsindizes Dow Jones Sustainability Index (DJSI World) und FTSE4Good.

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Frank Grodzki

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